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Zusammenarbeit | 07.04.2026

Einführung von Julie Jonquet-Caunes

Text: Cécile Figuette
Bilder: Bien Fait

Für ihre erste Zusammenarbeit mit Bien Fait präsentiert Julie Jonquet-Caunes eine Serie von vier Designs, die ihre Arbeit als Illustratorin auf das Maß der Wand übertragen.

In Paris ansässig, arbeitet sie an der Schnittstelle von Grafikdesign und Illustration. Nach mehreren Jahren im Auktionshaus Artcurial hat sie seit 2015 eine unabhängige Praxis entwickelt, die sich auf das Zeichnen als Mittel zur Erforschung von Objekten, Formen und ihrer zugrunde liegenden Struktur konzentriert.

Ihr Werk wird hauptsächlich mit Buntstift geschaffen. Durch dieses Medium baut sie Kompositionen, die sowohl präzise als auch expressiv sind, wo Linien, Texturen und Tonvariationen in einem kontrollierten, doch sensiblen Gleichgewicht zusammenkommen.

"Ihre chromatische Palette - tonale, fast gedämpfte Töne - wird Liebhaber von feinen Materialien ansprechen, jene, die ihre Hände über verwittertes Holz gleiten lassen, ihre Handflächen um die Höhlung einer Muschel legen und Freude am Gleiten von Bändern finden. Ich hoffe, diese Serie spricht Sie genauso an wie mich."

Cécile Figuette, Kreativdirektor

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Dominos

Domino nimmt das Spielstein als sein Motiv. Die Teile fallen in lockere vertikale Ausrichtungen und schaffen einen ruhigen Rhythmus über die Oberfläche. Die Komposition wirkt sowohl geordnet als auch lässig, als ob das Spiel während des Spielens pausiert wäre.

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Pelagos

Pelagos sammelt Muscheln und Keramikgefäße zu einem dichten Stillleben. Amphorenartige Formen sitzen zwischen Jakobsmuscheln und marinen Texturen. Die Bilder deuten ebenso auf Archäologie wie auf die Küste hin und suggerieren Objekte, die gesammelt, untersucht und neu arrangiert werden.

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Scala

Scala erkundet den architektonischen Raum durch eine Abfolge von spiralförmigen Treppen. Die Wiederholung erzeugt einen optischen Effekt, indem sich die Treppen ineinander falten und ein Gefühl von Tiefe im flachen Muster entsteht.

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Bogen

Bow ist aus langen Bänderformen gebaut, die sich über die Oberfläche drehen und kreuzen. Die Linien schlingen und knoten sich in einer lockeren Choreografie und balancieren Bewegung mit der Weichheit der farbigen Bleistifttechnik.

Von der Zeichnung zur Tapete

Auf Tapete übertragen behält die Arbeit von Julie Jonquet-Caunes die Qualitäten der Originalzeichnungen. Die Weichheit des färbigen Bleistifts, die Präzision der Linie und das Gleichgewicht der Kompositionen bleiben auch im größeren Maßstab erhalten.

Anstatt einfach ein Muster zu vergrößern, bewahrt der Prozess die Logik der Zeichnung — ihren Rhythmus, ihre Struktur und ihre Beziehung zur Oberfläche.

Das Ergebnis ist eine Kollektion, in der jedes Design sowohl als Komposition als auch als Wandverkleidung fungiert, grafische Klarheit und materielle Sensibilität vereint.

Julie Jonquet-Caunes Tapeten